Author Archives: Thomas Mank

About Thomas Mank

Experimenteller Künstler und Gestalter – Visuell-räumliches Denken und umfassende Erfahrungen mit systemischen Konzeptions- und komplexen Produktionsprozessen sind die Grundlagen meiner gestalterischen Arbeit.

Film-Scanner

eine Auswahl von sieben erprobten System–Lösungen für unterschiedliche Aufgabenbereiche:

ARRI, München, ARRISCAN archive developments at IBC 2010
http://www.youtube.com/watch?v=vvd5WiIZjow

Blackmagic / Cintel – Scanner
Kosten ca. 30.000€
https://picturetools.de/Hersteller/Blackmagic_Design/Blackmagic_Cintel_Film_Scanner?NS=1
https://youtube.com/watch?v=anS6VHI9fkI

Vintage Cloud A/S – Tagensvej 85C – 2200 Copenhagen N – Denmark
Vintage Cloud Steenbeck (patent pending / based on Steenbeck’s famous film transport mechanics)
http://vintagecloud.dk/theproduct.php

KEM – Studiotechnik, Norderstedt
http://kem-studiotechnik.de/produkte/kemscan.html

MWA, Berlin, Flashtransfer vario:
http://www.mwa-nova.com/Products/Film_Transfer_Systems/flashtransfer_vario.html

Digital Heritage Service, Willich, 6K- 2K  Wetgate-Scanner
http://www.digitalhs.de/leistungen/6k-4k-2k-wetgate-scan/

Digital Film Technology, Darmstadt, Scanity
http://www.dft-film.com/downloads/datasheets/DFT-SCANITY-Datasheet.pdf

Glossar

Dies Glossar soll auf unkonventionelle Weise vor allem die in unseren Texten akzentuierten Begriffe erläutern und verzichtet auf Vollständigkeit. Wir verweisen dafür auf das von der Technischen Kommission der FIAF herausgegebene Glossary of Film Technical Terms.

 

Bearbeitung (Herbst) Stand 18.8.2015

DANK an: Eva Orbanz, Harald Brandes, Stefan Drößler, Olaf Legenbauer, Bernd Upnmoor.

Vinegar-Syndrome

Azetat-Materialien, vor allem auch die frühen Magnetfilme (Perfobänder), werden bei höheren Temperaturen und erhöhter Luftfeuchtigkeit vom Schimmel und dem ansteckenden Vinegar-Syndrome (Essigsäure-Syndrom) befallen. Man kann es deutlich riechen. Gegen diesen Zerfallsprozess (Hydrolyse) gibt es, wenn er sein letztes Stadium erreicht hat, kein Gegenmittel. Er führt garantiert zur völligen Zerstörung des Materials. In einem frühen Stadium lassen sich die befallenen Filme noch Not-digitalisieren. Azetat-Filme haben unter einfachen Lagerbedingungen, d.h. bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius und 50% Luftfeuchte, eine garantierte Lebenserwartung von nur 44 Jahren. Jenseits dieser vom Image Permanence Institute (IPI) ermittelten Mindesthaltbarkeit beginnt das unkalkulierbare Risiko. Manche Azetat-Filme gehen dann unwiederbringlich verloren, andere leben noch mehrere Jahrzehnte unbeschädigt weiter. Schon zehn Jahre nach der Einführung des Triazetat-„Safety“-Films gab es zu Beginn der sechziger Jahre aus Indien die ersten Berichte über das Auftreten des Filmkopien vernichtenden Vinegar-Syndromes. Zehn Jahre Haltbarkeit – das entspricht auf der Skala des vom IPI herausgegebenen Preservation-Calculators einer Luftfeuchtigkeit von 80% und einer Lagertemperatur von 26 Grad Celsius. Bei 20 Grad Celsius und 50% Luftfeuchte erreichen Azetat-Filme immerhin eine Mindeshaltbarkeit von 44 Jahren, moderne Schwarzweißfilme auf Polyester-Basis halten mindestens 500 Jahre. Auf den Dachböden und in den Abstellkammern, Kellern und Garagen der Filmproduzenten und Filmmacher, die ihre Werke immer noch zu Hause aufbewahren, werden 20 Grad Celsius und 50% Luftfeuchte oft überschritten. Für alle privaten Film-Horter ist daher eine Kontrolle ihrer Altbestände mit der Nase oder eigens dafür entwickelter Teststreifen dringend angesagt.

HH

Obsoleszenz und digitale Medien

 

Neue digitale Medien machen alte analoge Medien obsolet. Innovationen haben schon immer dazu geführt, dass alte Techniken ersetzt werden. Doch der aktuelle Wandel von alt zu neu ist besonders gravierend. Denn die Beschleunigung der Lebenszyklen von Produkten ist geradezu ein Wesensmerkmal der digitalen Medien. Der Fachbegriff für den Umstand, dass ein Produkt altert und aus dem Verkehr gezogen wird, lautet Obsoleszenz. In der Film- und Medienproduktion sind sowohl die Soft- als auch die Hardware von beschleunigter Obsoleszenz betroffen. Obsoleszenz verhindert nicht nur die Weiterverwendung von Produkten, sondern auch die Sicht- oder Lesbarkeit der Werke, die mit ihnen hergestellt wurde.

Obsoleszenz tritt in verschiedenen Erscheinungsformen auf. Die wohl häufigste Form im Bereich der elektronischen Medien ist die so genannte funktionelle Obsoleszenz. Diese bedeutet, dass ein Produkt zwar funktionstüchtig bleibt, aber durch neue Anforderung der Umgebung nutzlos wird. Ein klassisches Beispiel ist die Abhängigkeit ‚alter’ Software von bestimmten Betriebssystemversionen.

Von geplanter Obsoleszenz wird gesprochen, wenn von einem Hersteller bewusst Schwachstellen in ein Produkt eingebaut werden, um es vorzeitig obsolet zu machen. Die meisten Fälle, in denen Konsumenten gezwungen sind, ein neues Produkt zu kaufen, liegen aber in einer Grauzone, wenn mit der Erneuerung Verbesserungen oder Funktionserweiterungen möglich werden. Oft genug sind es die Verbraucher selbst, die sich unnötigerweise drängen lassen, ein noch funktionstüchtiges Produkt durch eine neue Generation zu ersetzen. Das nennt man dann modische oder ästhetische Obsoleszenz.

Die reinen Daten eines digitalen Kunst-Werks, das mit obsoleter Technologie geschaffen wurde, lassen sich zwar kopieren und bewahren, doch seine Lesbarkeit lässt sich damit nicht sichern. Und schon gar nicht originale Charakteristiken wie etwa Farbqualitäten, Tonnuancen oder die visuelle Anmutung. Dieses Handicap haben alle elektronischen Medien. Es gehört zu ihrer Natur, weil für die ‚Übersetzung’ der Algorithmen nicht nur spezifische Software, sondern auch spezifische Hardware nötig ist. Da diese Übersetzung oder Wandlung notwendig ist, um Töne oder Bilder überhaupt hör- und sichtbar zu machen, nutzt es wenig, dass der zugrunde liegende Code als Folge von Nullen und Einsen immer wieder verlustfrei kopiert und – vermutlich sogar für die Ewigkeit – erhalten werden kann. Anders als bei einem in Stein gemeißelten oder gedruckten Text und anders als bei einem mit Pigmenten gemalten Bild enthalten die zugrunde liegenden Algorithmen eines elektronischen Werks überhaupt keine Spuren seines Erscheinungsbildes.

Das bedeutet, dass für die Sichtbarkeit digitaler Werke, nicht nur ihr Code, sondern auch die jeweils zeitgenössische Soft- und Hardware erforderlich ist. Selbst Algorithmen können der Obsoleszenz zum Opfer fallen, wenn die Sprache, in der sie geschrieben wurden, nicht mehr unterstützt wird. So sind zum Beispiel Informationen, die mit der ersten standardisierten höheren Programmiersprache FORTRAN II geschrieben wurden, bereits heute verloren.

Manch älteren digitalen Dokumenten ist nur noch mit Forensik beizukommen. Was früher die Domäne von Kriminalisten und Geheimdiensten war, wird zunehmend eine Notwendigkeit für Archivare und Medienkunst-Sammler. Professionelle Hilfe hat sich hierfür bereits aufgestellt, wie zum Beispiel ein amerikanisches Projekt zur Entwicklung forensischer Methoden für institutionelle Sammlungen mit dem kurios treffenden Namen »BitCurator«!

Die Problematik der Obsoleszenz ist im Bereich der Medienkunst sehr früh aufgetreten. Kaum waren, zum Beispiel die ersten portablen Videoaufnahme-Einheiten auf dem Markt, gab es bereits Probleme mit quietschenden Bändern, mit dem Sticky-Tape-Syndrom und Störungen in der Magnetisierung. Auch die Hardware war schnell betroffen: in nur wenigen Jahren wurden mehrere Videosysteme, wie etwa Portapak, U-matic oder VHS-Video, obsolet.

In Deutschland war wohl das ZKM Karlsruhe die erste Institution, die von den Problemen betroffen war und sich um Lösungen bemühte. Dazu gehörte unter anderem die Restaurierung des Videomagazins »Infermental« (http://www.infermental.de/). Dieses erste, internationale Kurzfilm-Magazin auf Videokassetten wurde 1980 von Gábor Bódy initiiert. 10 Jahre später umfasste es mehr als 600 Videoarbeiten aus 36 Ländern. Um diese für die Geschichte der Videokunst bedeutende Sammlung zu erhalten, mussten die Bänder digitalisiert werden. Sie wurden schließlich 2006 auf einer interaktiven Abspielstation öffentlich zugänglich gemacht. Die Technik, nämlich die Speicherung auf interaktiven CD-ROMs, ist inzwischen selbst obsolet und die Sichtung ist nur noch vor Ort im ZKM möglich. Bereits seit 2004 unterhält das ZKM außerdem mit dem »Labor für antiquierte Videosysteme« einen Maschinenpark von mehr als 300 Geräten, um verschiedene obsolete Videoformate abspielen und digitalisieren zu können. Im Jahr 2009 unternahm das ZKM mit dem Projekt »RECORD > AGAIN!« einen weiteren Anlauf, dieses Mal zur Bewahrung von 40 Jahren deutscher Videokunst (http://www.record-again.de/).

2001 fand im Guggenheim Museum New York die »Variable Media Conference« statt, auf der Jon Ippolito, Mitgründer von »Still Water«, vier unterschiedliche Lösungsstrategien vorstellte, die internationale Anerkennung erhielten: Storage, Emulation, Migration und Re-Interpretation. »Storage« bedeutet, dass ein Werk auf Originaldatenträgern zusammen mit allen Originalgeräten aus der Zeit der Herstellung des Werks gelagert und gepflegt wird. »Emulation« bedeutet die nachahmende Einbettung obsoleter Software in aktuelle Soft- und Hardware-Plattformen. Die Emulationsstrategie zielt auf den Erhalt des Originalcodes und der Funktionalität des Werks. Sie ist sehr aufwändig und kostspielig, da jeweils spezielle, gegebenenfalls unikate Software für die Simulation geschrieben werden muss. »Migration« ist eine alternative Strategie zur Emulation. Digitale Informationen werden durch Transkodierungen so aufbereitet und angepasst, dass sie mit aktueller Software und mit zeitgenössischer Hardware präsentiert werden können. Ein Beispiel für eine Migrationskette ist die Überspielung eines Videofilms von einer Portapak-Rolle auf eine DigiBeta-Kassette und von dort auf Blu-ray-Disk usw. Die »Re-Interpretation« ist eine Nachahmung der ursprünglichen künstlerischen Intention mit aktueller Technik auf einer neuen Plattform. Sie verzichtet komplett auf den Erhalt des Originalcodes, auf das authentische Trägermedium und auch auf authentische Hardware. Sie ist daher nicht nur die flexibelste, sondern auch die radikalste der vier Strategien.

Umkopieren und Transkodieren digitaler Medien wird uns in Zukunft lebenslang begleiten. Nebenbei bemerkt gilt dies auch für die digitalen Konservierungsstrategien von analogen Filmen. Beinahe paradox ist, dass selbst, wenn es keine Filmprojektoren mehr geben sollte, doch noch die einzelnen Bilder eines analogen Filmstreifens betrachtet werden können. Einmal digitalisiert, geht diese Sichtbarkeit jedoch verloren! Die digitale Kopie eines analogen Films ist eigentlich ein neues Original, das dann den Gesetzmäßigkeiten der Obsoleszenz aller digitalen Medien unterworfen ist.

Reinhard W. Wolf

Die ungekürzte Fassung von Reinhard W. Wolfs Artikel »Obsoleszenz – Teil 1: Erhalt und Restauration

Quelle: Shortfilm, das Kurzfilmmagazin

Nitro-Filme

(Nitrozellulosefilm/Zelluloid)

«Nitrofilm» bezeichnet umgangssprachlich Filmmaterial, dessen Schichtträger auf Zellulosenitratbasis aufgebaut ist. Zellulosenitrat (auch Nitrozellulose oder Zellhorn genannt) ist aufgrund der chemischen Zusammensetzung bereits autokatalytisch, eine zersetzliche Substanz. Der Zersetzungsprozess wird durch hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit beschleunigt, während er unter günstigen Lagerbedingungen über viele Jahre verzögert, aber nicht gänzlich aufgehalten werden kann. Bei der Zersetzung entwickeln sich nitrose Gase. Sie sind schwerer als Luft und sinken demzufolge zu Boden. Sie weisen außerdem beißenden, stechenden Geruch auf und sind außerordentlich giftig. Nitrofilm ist schon im unzerstörten Zustand höchst feuergefährlich, da die Zellulosenitratbasis dem Grundstoff des rauchschwachen Schießpulvers, der Schießbaumwolle ähnelt. Einmal in Brand geratene Nitrofilme sind nicht löschbar, weil beim Verbrennungsvorgang Sauerstoff freigesetzt wird. Er lässt das Feuer selbst dann weiterbrennen, wenn ihm der Luftsauerstoff durch herkömmliche Löschmethoden wie Wasser, Schaum oder Sand entzogen wird. Frischer Nitrofilm entzündet sich bei ca. 130°C und brennt sehr schnell ab. Da sich bei der Zersetzung fast ausschließlich gasförmige Stoffe bilden, besteht Explosionsgefahr. Im letzten Stadium der Zersetzung kann sich der Film schon unterhalb von 40°C entzünden. In der DDR verwendete die Filmfabrik Wolfen Zellulosenitrat als Schichtträger für Kinefilme bis in die 1960er Jahre. In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Verwendung 1957 gesetzlich verboten. Der nachfolgende sog. Sicherheits- oder Safetyfilm kategorisiert verschiedene, weniger feuergefährliche Schichtträger, die aber gleichwohl chemischen Zersetzungserscheinungen unterliegen können.

Quelle: Bundesarchiv/Film

LTO

LTO (Linear Tape Open) ist eine Spezifikation für ½-Zoll-Magnetbänder und die entsprechenden Bandlaufwerke. Sie wurde von IBM, HP und Seagate als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet. Mit dem Aufkauf von Seagates Geschäftsbereich für Magnetbänder durch Quantum ist Quantum in der LTO-Allianz an die Stelle von Seagate getreten.

Eine Besonderheit von LTO ist, dass es von Anfang an nicht als Lösung eines einzelnen Herstellers geplant war. So werden heute von über 30 Herstellern und fast allen Robotikherstellern, Autoloadern und Libraries Magnetbänder für LTO angeboten. Diese werden vom Urheberkonsortium zertifiziert. Neben dessen Mitgliedern produziert nur noch Tandberg Data auch die Bandlaufwerke.

Ursprünglich war geplant, die beiden Formate LTO-Ultrium und LTO-Accelis zu etablieren. Während Ultrium für die Datensicherung vorgesehen war, sollte Accelis der Archivierung dienen. Accelis sollte daher einen wesentlich schnelleren Zugriff auf einzelne Dateien ermöglichen. Es ist jedoch nie über das Entwicklungsstadium hinausgekommen und wurde vor der Markteinführung wieder verworfen. Zur Marktreife geführt wurde letztlich nur LTO-Ultrium.

Eine weitere Besonderheit von LTO ist, dass von Anfang an ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess geplant war. Alle zwei Jahre soll eine neue Generation von Produkten auf dem Stand der Technik angeboten werden, bei denen die Bandkapazität verdoppelt und die Datentransferrate ebenfalls verdoppelt oder zumindest um 50 % erhöht ist. Laufwerke können auch Bänder der vorigen Generation verarbeiten und Bänder der vorletzten Generation zumindest lesen. Seit der Generation 4 ist das LTO-Konsortium etwas in zeitlichen Verzug geraten. Derzeit ist LTO-Ultrium in den Generationen 1 bis 6 erhältlich.

Quelle: Wikipedia

Langzeitsicherung

Versuch einer Kostenschätzung für eine Langzeitsicherung der Bestände des Bundesarchivs/Film

Nehmen wir einmal an, von den 150.000 Titeln im Bundesarchiv wären 75.000, also die Hälfte des Bestandes, langfristig zu sichern. Nehmen wir weiter für diese 75.000 Titel eine durchschnittliche Länge von 1 Stunde pro Titel an (bei Berücksichtigung von Kurz-, Dokumentar- und Werbefilmen). Davon könnten 25.000 Stunden durch eine preiswerte analoge Kopierung auf Polyesterfilm gesichert werden, 35.000 Stunden durch Echtzeit-Digitalisierung (50% 4 K / 50% 2 K/ Grading/ Bildbearbeitung/ Tonrestaurierung/ Anfertigung von DCDM / DCP-Mastern), 15.000 Stunden durch Scanning im Archivmodus (mit ARRIscan , Nassfenster, d.h. 1 Bild pro sec./ 2 K/ Grading/ Bildbearbeitung/ Tonrestaurierung/ Anfertigung von DCDM/ DCP-Mastern). Bei dieser sehr groben Kostenschätzung, die sich an den aktuellen Preisen und an Kalkulationen der Filmbearbeitungsbranche orientiert, betragen die Kosten für die Digitalisierung ca. 450 Mio. bis 800 Mio. Euro. Wenn am Ende für die Farbfilme eine Ausbelichtung mit Separation-Mastern als Langzeitsicherung steht, erhöht sich die Summe auf etwa 1,5 Mrd. bis maximal 2,0 Mrd. Euro. In diesen Summen sind die Kosten für eine manuelle Restaurierung der Originale vor ihrer Digitalisierung nicht berücksichtigt. Es scheint realistisch, für diese Sicherungs-Kampagne einen Zeitraum von 24 Jahren à z.B. 3 Finanzierungs-Perioden von je 8 Jahren zu kalkulieren.

Quelle: HH (Stand Nov. 2013)

Klima-Bedingungen für die Film-Archivierung

Schichtträger: Triazetatzellulose oder Polyester („Sicherheits-„, „Safetyfilm“)

Archivische Sicherungsmedien und Master

Farbe: Temperatur: – 6°C, Luftfeuchte: 30% rel.H.

Schwarz/weiß: Temperatur: +12°C, Luftfeuchte: 50% rel.H

Magnetband: Temperatur: +12°C, Luftfeuchte: 50% rel.H.

Schichtträger: Nitrozellulose (Celluloid)

Temperatur: +6°C Luftfeuchte: 50% rel.H.

Toleranz: +/- 2 °C; +/-5% RH (Relative Humidity)

Im Unterschied zu Magazinen, in denen Schriftgut aufbewahrt wird, muss Filmmaterial nicht nur klimastabil gehalten, sondern dauerhaft entlüftet werden, um entweichende Gase abzuführen.

Quelle: Bundesarchiv Film